Mittwoch, 12. März 2014

Die Furcht der Mächtigen

Johannes 11, 46 - 12, 19. Dieser Jesus macht ihnen Angst, den Männern, die die Macht haben, die Deutungshoheit über Gottes Gesetze: die Hohepriester und Pharisäer. Vor ihm war alles so schön wohlgeordnet (Sünder und Auserwählte) und man folgte ihnen und ihren Gesetzen oder eben nicht und war damit "raus aus dem Geschäft" mit Gott. Wie ärgerlich, dass dann dieser Jesus kam und alles auf den Kopf stellte und wie blöd auch, dass das Volk diesem Jesus und seinen Taten zunehmend Glauben schenkt. Etwas muss geschehen; vor allem auch, weil die Römer beginnen hellhörig zu werden.

Ein Vorschlag: "Für uns alle ist es besser, wenn EINER für das Volk stirbt, als dass ein GANZES VOLK zugrunde geht." Einer für alle… also für die vermeintlich Auserwählten, versteht sich.

Und mehr noch: Sein bisher größtes Wunder, der auferstandene Lazarus soll ebenfalls sterben. "Alle Welt rennt ihm hinterher!" Das Feiern muss ein Ende haben.


Ja, Jesus wird sterben. - Aber nicht, weil dann die Gefahr für die Mächtigen gebannt sein wird sondern damit etwas Neues für ALLE Kinder Gottes beginnen kann, die durch seinen Tod zusammengeführt werden. Der Tod Jesu wird anders sein. Kein Sieg der Mächtigen sondern der Ohnmächtigen. 

Dienstag, 11. März 2014

Missverständnis

Johannes 11, 1-45. Ich habe es mich auch schon gefragt: Wenn dies die Botschaft ist, die uns Jesus sendet (und davon bin ich fest überzeugt), warum dann die Wunderheilungen, die eher auf einen großen Magier schließen lassen als auf den Mann, den ich in ihm sehe. Und in Markus gibt es immer wieder den Hinweise, die unmittelbar nach einer solchen Heilungstat folgen: "Sag es nicht weiter [denn das ist es nicht, worum es mir geht - Anmerkung meinerseits]!" Doch selbstverständlich sagen sie es weiter, viel zu unglaublich, viel zu fantastisch ist das, was geschehen ist - und natürlich sind so die Missverständnisse vorprogrammiert: "Jesus ist Gottes Sohn, denn er heilt uns von allen Krankheiten!" Das wird hier in der Erweckung Lazarus' besonders deutlich, denn es geht nicht um irgendeine Krankheit. Es geht um den Tod.

Kurz:
Lazarus, offenbar ein Freund von Jesus, ist schwer erkrankt. Jesus erfährt davon, aber anstatt sich sofort auf den Weg zu machen, wartet Jesus zwei Tage bis Lazarus schließlich stirbt. "Euretwegen bin ich froh, dass ich nicht bei ihm gewesen bin", sagt Jesus zu seinen Jüngern, "denn nun könnt ihr lernen, was Glauben heißt".
Man empfängt Jesus mit Trauer, ein Stück Vertrauen aber auch Unverständnis: "Wärst du hier gewesen, würde Lazarus noch leben. […] Einen Blinden hat er sehend gemacht. Hätte er nicht verhindern können, dass Lazarus stirbt?!"
Jesus geht zum Grab seines Freundes und ruft ihn, der in Grabtüchern gewickelt aus seiner Grabeshöhle tritt. Der letzte Satz lautet: "Viele von den Juden, die bei Maria [die Schwester des Lazarus] gewesen waren, glaubten an Jesus, nachdem sie gesehen hatten, was es tat."

Jesus besiegt hier den Tod eines Freundes. Das erinnert an ihn: seinen Tod und seine Auferstehung. Und das macht die Geschichte anders als die anderen Wunderheilungen. Aber gleichzeitig reiht sie sich ein in diese Heilungsgeschichten, denn allen gemeinsam ist, dass die Menschen nach ihrer Heilung trotz allem sterben werden. So auch Lazarus: auch er wird nach seiner Auferstehung sterben. Aber warum lernen wir hier, was Glauben heißt?

Ich denke, der entscheidende Abschnitt, der mir hier helfen kann ist der folgende: "Ich bin die Auferstehung, und ich bin das Leben. Wer mir vertraut, der wird leben, selbst wenn er stirbt."

Erinnern wir uns: "Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, und in allem war es Gott gleich. Ohne das Wort ist nichts entstanden. In ihm war das Leben, und dieses Leben war das Licht für die Menschen. Er, das Wort, war schon immer in der Welt."

Das heißt: Mit dem Leben ist nicht das gemeint, was wir in unserer Sprache darunter verstehen. Es war schon immer da und wird immer sein. Es geht Jesus um etwas, was immer Bestand hat, auch wenn wir mit unserem Verständnis, mit unserer beschränkten Sprache das Wort missverstehen.

Weiterhin ein schwerer Brocken. Aber vielleicht zeigt sich auch hier, dass unser Verstand, für den auch unsere Sprache ein Ausdruck ist, niemals ganz begreifen wird oder kann. Glauben ist anders, meint aber nicht "ohne Verstand". Ich bin so gespannt, was noch mit mir geschehen wird auf meinem Weg…

Sonntag, 9. März 2014

Ein neuer Opfergedanke

Epheser 5. Kurzum: "Geht liebevoll miteinander um, so wie auch Christus euch seine Liebe erwiesen hat. Aus Liebe hat er sein Leben für uns gegeben. Und Gott hat dieses Opfer angenommen."


Da steht er wieder vor uns: Jesus als Opferlamm. Aber hier in diesem Kontext bekommt dieser Gedanke eine sehr zugängliche Note. Wenn du in Gottes Sinne handelst und Gott wie sein Ebenbild, den Menschen, mit liebenden Augen betrachtest, dich für das Wohlergehen beider einsetzt (die als Ziel dieser Liebe vereint sind), und du Mächten entgegentrittst, die dich darin bekämpfen, weil sie um ihre Macht fürchten, dann opferst du dich für sie und dein Einsatz ist dann genau das Opfer, das Gott annimmt. "Lernt wieder, Gutes zu tun! Sorgt für Recht und Gerechtigkeit, tretet den Gewalttätern entgegen!" (Jesaja 1, 17).

Wie wir dann leben werden

Epheser 4. Wenn wir Jesus im Sinn haben, dann…

  • lasst uns nicht darüber nachdenken, worin wir besser sind als andere,
  • lasst uns freundlich und geduldig sein mit anderen sein,
  • lasst uns die Unterschiede zwischen uns feiern und nutzen, denn sie geben uns viele Möglichkeiten, gemeinsam zu wirken, viel zu schaffen,
  • lasst uns einander die Wahrheit sagen und keine Lügen verbreiten,
  • vergebt und vertragt euch bevor ihr schlafen geht (so hat es mir meine Mutter auch immer gesagt),
  • stehlt nicht, sucht euch ehrliche Arbeit, jeder nach seinem Können.

Neues im Alten

Psalm 51. Manchmal trennte ich auch schon das Alte und das Neue Testament, wobei mir letzteres ungleich vertrauter war, mir mehr sagte, mir näher stand (siehe Post "Einer für alle…"). Dann wieder gibt es Momente, wo ich registriere, dass die Frohe Botschaft und das, was mit Jesus im Neuen Testament "neu" geschaffen wird, schon im Alten Testament zu finden ist. So z.B. in Jesaja 1, wo Gott spricht: "Was soll ich mit euren Opfern anfangen? […] Das Blut eurer Opfertiere ist mir zuwider. […] Wer hat euch das befohlen? Hört endlich mit diesen nutzlosen Opfern auf! […] Streckt nur eure Hände zum Himmel, wenn ihr betet! […] Ich werde nicht zuhören, denn an euren Händen klebt Blut! […] Lernt wieder, Gutes zu tun! Sorgt für Recht und Gerechtigkeit, tretet den Gewalttätern entgegen!"

Und so spricht hier David zu Gott: "Sieh nicht länger auf meine Schuld, vergib mir all meine Sünden! Erschaffe in mir ein reines Herz, o Gott; erneuere mich und gib mir Beständigkeit!"


Alles wird neu, wenn wir erkennen, dass wir uns verrannt haben - auf dem Holzweg sind. Gott ist sich nicht zu schade, uns zu vergeben, weil wir nicht in seinem Sinne gehandelt haben, Schuld auf uns geladen haben. Jeden Tag. Er empfängt uns immer wieder. Und er hat uns einen Menschen geschickt, an den wir uns immer wieder erinnern können. Ein Mensch, der uns gezeigt hat, dass es geht, dass ein solches Leben möglich ist. Ein lebendiges Herz, kein  steinernes, keine Steintafeln sondern ein lebendiges Vorbild. Unerreichbar. Aber dennoch.

Samstag, 15. Februar 2014

Auferstehen - ganz viel Licht

Epheser 2, 11-22. In Ephesos, Griechenland, gründete Paulus eine christliche Gemeinde. Menschen also, die nicht zur "Gemeinde Israels" gehören, denen "die Zusagen, die Gott bei seinen Bundesschließungen gemacht hatte", nicht galten. "Unbeschnittene", nennt Paulus sie auch.

Die Trennung zwischen dem Volk Israel und den anderen. Entstanden durch Gottes Zusage an die einen (siehe Josua), durch das Gesetz und vor allem der zunehmend feiner werdenden Auslegung dieses Gesetzes (in seiner Hochform bei den Pharisäern zu Jesu' Zeiten). Diese feingegliederten Vorschriften bedeuten noch mehr Trennung. Die Gebote Gottes, gut gemeint, führen dazu, dass Menschen darüber entscheiden, wer bei Gott ist und wer für immer dieses Recht verwirkt hat. Eine starke, hohe Mauer steht so zwischen ihnen. Eine Mauer, die auf den Steintafeln Mose gebaut wurde.

Das bedeutet tot sein. Vielleicht haben diese Menschen nicht nach Gottes Willen gehandelt. Vielleicht einfach, weil sie ihn nicht kannten. Viele aber haben dies ganz intuitiv bereits getan (denn so abwegig ist das Gesetz Gottes ja nun nicht). Manche haben sich von selbstsüchtigen Wünschen leiten lassen. Und dies auch in der Gruppe der Israeliten, denn es ist auch selbstsüchtig, wenn ich mich Gott näher wähne, weil ich mehr von den Gesetzen einhalte als andere, und entsprechend geringschätzig über diese anderen urteile. So verschwimmen die Grenzen zwischen Israeliten und Nicht-Israeliten. Das ist genau die Perspektive, die Jesus einnimmt. Und mehr: die Liebe Gottes gehört doch allen.

Er baut mit allen, die mithelfen wollen, die ein Teil sein wollen, einen neuen Tempel. Nicht aus Steinen sondern aus den Menschen, die glauben, "und der Eckstein im Fundament ist Jesus Christus. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten, durch ihn, den Herrn, wächst er auf zu einem heiligen Tempel", schreibt Paulus den Menschen in Ephesos.


Alle, wirklich alle sind eingeladen. Jesus reißt die Mauer ein. Wodurch? - "Durch sein Sterben", sagt Paulus, "hat er das jüdische Gesetz mit seinen zur Trennung führenden Vorschriften beseitigt." Er ist gestorben als "König der Juden". Damit stirbt der alte Bund, damit verdorrt der Feigenbaum, der Weg, auf dem die Menschen von Gott abgekommen sind. Und etwas neue entsteht, als Jesus aufersteht. Etwas wird lebendig, was ursprünglich da war und jetzt wieder lebendig werden kann. Ganz viel Licht… geht mir auf. "Durch Jesus Christus hat er uns so geschaffen, das wir nun Gutes tun können."

Ein neuer Gott?

Epheser 1 - 2, 10. Noch undeutlich schimmert ein neues Gottesbild. Noch unklar aber mit einigen klaren Aussagen:

"Schon bevor er die Welt erschuf, hat er uns vor Augen gehabt als Menschen, die zu Christus gehören; in ihm hat er uns dazu erwählt, dass wir heilig und fehlerlos vor ihm stehen. Aus Liebe hat er uns bestimmt, seine Söhne und Töchter zu werden."

Das wirft uns zurück an den Anfang, die Schöpfungsgeschichte. Die Idee Gottes von dem Menschen bestand schon bevor er die Welt schuf. Die Idee von einem Wesen, das zu Christus gehört. Das erinnert an den Anfang des Johannesevangeliums: "Am Anfang war das Wort. In ihm war das Leben. Er, das Wort, war schon immer in der Welt."

Aber dann ist etwas passiert, das Gott nicht vorhergesehen hatte. Der Mensch mit seinem eigenen Willen geriet auf Abwege. So, wie Gott vielleicht auch, weil er ihn dafür bestrafte. Ihm dann die Gesetze gab, die der Mensch aber nutzte, um untereinander Unterschiede zu machen.

Die Lösung kam in Jesus. "Durch dessen Tod sind wir erlöst", schreibt Paulus. "Unsere ganze Schuld ist uns vergeben." Das kann nicht wieder zum Sühneopfer führen. Das ist anders gemeint. Noch ein Rätsel.


Aber hier erscheint ein anderer Gott? Ist er neu? - Nein. Vielleicht nur immer wieder verkannt als einer, der nur zu einem Volk steht…

Donnerstag, 13. Februar 2014

Nach den Schlachten…

Josua 24, 29-33. … ist Frieden eingekehrt. Gott stand seinem auserwählten Volk mit aller Macht zur Seite. Viel Blut ist geflossen, damit er sein Wort halten kann: sein Volk hat seinen Platz, der ihm seiner Zusage nach zukommt. Josua richtet noch einmal das Wort an dieses auserwählte Volk, denen Gott zur Seite steht: "Stellt euch das nicht so leicht vor, dem Herrn zu dienen; denn er ist ein Gott […], der leidenschaftlich liebt und von euch ungeteilte Liebe erwartet. Er wird euch nicht verzeihen, wenn ihr ihm nicht treu bleibt […]: Er wird euch nicht mehr Gutes erweisen wie bisher sondern Böses, und wird euch völlig vernichten."

Psalm 44. Und wenn ich zweifle, ist es dann so: "Nun aber hast du uns verstoßen und uns in Schmach und Schande gestürzt. […] Du verkaufst dein Volk zu einem lächerlichen Preis. […] Du lässt uns von unseren Nachbarn verhöhnen, sie dürfen uns verlachen und beschimpfen. Du machst uns zur Spottfigur. […] doch wir hatten dich nicht vergessen. […] Greif ein uns hilf uns!"

Wir bitten und beten. Manchmal um ganz kleine Dinge. Dass das Kind die richtige Schule besucht. Dass die Noten gut sind. Manchmal geht es uns um so wichtige Dinge: das Leben eines guten Menschen.

Jesus sagt: "Habt Vertrauen zu Gott! Ich versichere euch: Wenn jemand zu diesem Berg sagt: Auf stürze dich ins Meer, und hat keinerlei Zweifel, sondern vertraut fest darauf, dass es geschieht, dann geschieht es auch" (Mk 11, 22-23).


Hat Gott diese Macht? Wenn ja: Warum greift er in wichtigen Momenten nicht ein? Wenn nein: Woher kommt dann der Glaube an diesen (all-)mächtigen Geist?

Freitag, 24. Januar 2014

Einer für alle...

Josua 7. Gott ist zornig auf die Israeliten. Wieder einmal ist Gott enttäuscht, weil seine liebste Schöpfung ungehorsam ist. Was hatte er neben den ausnahmslosen Tötungen befohlen? - Keine soll sich das Hab und Gut der Getöteten (schon gar nicht die Reichtümer) unter den Nagel reißen. Einer wagt es dagegen zu handeln, und Gott beschließt, seine Gnade, seine schützende Hand dem ganzen Volk, allen zu entreißen. Alle werden für einen bestraft. Aber Josua findet den Übeltäter in Gottes Auftrag. Was soll mit ihm geschehen?
Soll er das Diebesgut zurückgeben? Ja, sagt Gott.
Soll er dafür bestraft werden? Ja, tötet ihn, sagt Gott.
Soll mehr geschehen? Ja, tötet seine ganze Familie, sagt Gott.

Der Gott, der hier beschrieben wird, ist nicht der Gott, von dem ich in unseren Gesprächen höre. Nicht der Gott, von dem Jesus erzählt. Muss Gott besänftigt werden durch Menschenopfer? Muss einer sterben damit viele Gottes Zorn entkommen? Das erinnert mich sehr stark an eine Interpretation von Jesu Tod: wie ein Magnet zieht er unsere Sünden auf sich, stellt sich zwischen uns und Gott, fängt unsere Sünden ab, damit Gott nicht erzürnt, und fängt Gottes Strafe ab, damit wir Menschen verschont werden.


Das ist es nicht. Es kann nur eine von vielen Erfahrungen sein, die hier beschrieben wird. Die Erfahrung, der Glaube an einen solchen Gott. Meiner ist es nicht. Und ich frage mich: Wie konnte Jesus mit diesen Quellen auf so wunderbare Gedanken voller Liebe kommen?

Vertrauen ist gut... aber so will ich es doch nicht haben

Josua 1-6. Mose ist tot. Sein Nachfolger Josua steht vor der Aufgabe, die nun offene Leitungsposition zu übernehmen. Unsicher muss er sich fühlen. Aber Gott versichert ihm, dass er ihn niemals im Stich lassen wird, wenn er nur Sorge um die Einhaltung der Gesetze Gottes trägt. Dann wird dir alles gelingen, sagt Gott. Und wirklich. Josua führt sein Volk trockenen Fusses durch den Jordan bis vor die Tore von Jericho. Dort steht er Josua und den Israeliten sogar als Kriegsgott zur Seite. Er schenkt ihnen die Stadt. Dafür darf kein Mensch und kein Tier in der Stadt am Leben bleiben. Erschlagen in Gottes Namen: Kinder, Frauen, Alte, Männer und Tiere. Wo ist da die Frohe Botschaft? Wo sieht Jesus hier den barmherzigen, den liebenden Gott? Und es kommt noch schlimmer...

Samstag, 18. Januar 2014

Das Wort in Schrift - die Schrift im Wort

Johannes 4, 1-38. Sich auf Jesus und damit auf Gott einzulassen ist (fast) ein Wagnis. Vertrauen statt Kontrolle. Sein Reden und sein Verhalten rüttelt auf und spaltet, inspiriert und empört. Die nicht-jüdische, mehrmals von einem Mann verlassene Frau am Brunnen - wertlos in der Augen der Gesellschaft (der Juden)… sie ist begeistert von diesem Mann, erzählt weiter, was er gesagt hat. Viele Menschen lassen sich von ihm begeistern und stellen aber fest, dass die Erzählung der Frau eine Sache ist. Eine andere ist die, es selbst zu hören, ihm selbst zu vertrauen, ihm zu folgen.


So ähnlich geht es mir, wenn ich in der Bibel lese. Das ist eine Sache: Das Wort in Schrift. Das ist schon was. Aber das lebendige Wort zu erleben, im Austausch in der Gruppe, gemeinsam über das Gelesene reden, Gedanken auszutauschen. Das ist eine andere Sache: Die Schrift im Wort.

Freitag, 17. Januar 2014

Glauben heißt vertrauen. Ja, aber wie?

Johannes 4, 43-54. "Ihr alle glaubt mir nur, wenn ihr Aufsehen erregende Wunder seht", sagt Jesus ernüchtert. Die Aufgabe ist nicht leicht, die Jesus und Gott uns stellen. Das bringt Jesus hier deutlich zum Ausdruck.

Vertrauen. Das ist so einfach gesagt. Ein Kind vertraut. Bedingungslos. Es bindet sich. An seine Mutter, an seinen Vater - an die Personen, die ihm das Gefühl der Geborgenheit geben. Sicherheit.

Wo und wann fühlen wir uns als Erwachsene sicher? Wenn wir alles in der Hand haben. Das Gegenteil von dem, was das Gefühl der Sicherheit bei Kindern bedingt: wenn sie sich auf jemand anderen bedingungslos verlassen können. Das macht es uns so schwierig.

Wie das aussehen kann lesen wir hier anhand einer Heilungsgeschichte, in der nicht Jesus sondern ein Vater die eigentliche Heilung auslöst. Er bitte Jesus, seinen Sohn zu heilen. Und Jesus sagt: "Geh heim, dein Sohn lebt."

"Aber du hast doch nichts getan. Komm mit mir! Verlier keine Zeit! Es ist mein Sohn! Tu doch etwas!"


Diese Dinge sagt der Mann nicht. Wir würden dies vielleicht tun. Aber er geht nach Hause. Und findet seinen Sohn geheilt.

Der andere Zeuge

Johannes 3, 31-36. Es gibt noch einen anderen Zeugen. Einen, der bezeugen kann, was Gott bedeutet. Was er gesehen hat. Es ist Jesus selbst, von dem hier gesagt wird, dass er vom Himmel kommt und dem Gott seinen Geist in grenzenloser Fülle gegeben hat. Und an dem es ist, dies an seine Schöpfung weiterzugeben. Mit Taten und vor allem mit Worten, die das Herz erreichen sollen.

Jesus ist Gottes Handreichung. Wie der Vater oder die Mutter dem Kind die Hand hinhält. "Komm, nimm meine Hand, ich habe dich lieb, ich brauche dich und deine Nähe." Hier klingt so viel Sehnsucht an. Gottes Sehnsucht. Hören wir seine Worte, schenken wir seinen Worte glauben, lassen wir sie in unser Herz, nehmen wir seine Hand, dann schenkt er uns das ewige Leben.


Aber das müssen wir schon tun. Wie leicht es klingt - wie schwer es ist…

Mittwoch, 1. Januar 2014

Der Zeuge

In Johannes 1,19-42 wird der Zeuge für das Erscheinen Gottes als Mensch unter Menschen vorgestellt. Wer ist dieser Zeuge? Das fragen sich auch Männer aus dem Zentrum des Glaubens, aus Jerusalem. Und seine erste Aussage ist, dass er nicht der versprochene Retter sei, auch nicht Elija, der erwartete Prophet. Er ist der, der Gottes Sohn erkennen wird.

Und er ist anwesend, als der Heilige Geist wie eine Taube vom Himmel auf ihn kommt (so haben wir es auch am Anfang des Markusevangeliums gelesen). Er ist anwesend als Jesus seine ersten Jünger trifft, unter ihnen der, den er später seinen Felsen (Petrus) nennen wird. Er hört wie sie ihn als Sohn Gottes, als König von Israel erkennen.

Unter er hört Jesu Worte dessen, was nun beginnt:

"Ich  versichere euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und erleben, wie die Engel Gottes zum Menschensohn herab- und von ihm zum Himmel hinauf steigen."

Der Himmel offen - der Kontakt wird hergestellt - Engel reisen zwischen Gott und dem Menschensohn: Kommunikation, Beziehung, das Wort.

In Lukas 2,29-32 heißt es hierzu: "Du hast dein Versprechen eingelöst! Du hast dein rettendes Werk begonnen, und alle Welt wird es erfahren. Allen Völkern sendest du das Licht."


Wie lange kann Johannes Jesu Werk bezeugen? Im Markusevangelium ist der Tod Johannes des Täufers gerade der Auslöser dafür, dass Jesus sein Wirken beginnt.

Sonntag, 29. Dezember 2013

Gott =Wort = Leben = Licht?

Der Auftakt des Johannesevangeliums (1,1-18) ist schon sehr besonders. Noch einmal die Entstehung der Welt, die Genesis, der Anfang von allem, die Urgeschichte von Welt, Mensch und seiner Beziehung zu Gott. Und dabei klingt es rätselhafter und gleichzeitig bedeutungsvoller.

Es hieß: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Dunkel bedeckte. Da sprach Gott: Licht entstehe! Und das Licht strahlte auf. Es war gut."

Hier steht: "Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, und in allem war es Gott gleich. Ohne das Wort ist nichts entstanden. In ihm war das Leben, und dieses Leben war das Licht für die Menschen. Er, das Wort, war schon immer in der Welt."

Das Wort scheint bei Johannes also eine ganz besondere Bedeutung zu bekommen. Es steht - so scheint es mir - für die Initiative, für den Impuls, der alles in Gang setzt. Es ist also keine Tat im Sinn einer Motorik. Gott spricht explizit. Und schöpft durch diesen Akt. Es ist Kommunikation, Kontakt, Beziehung.

Und mit der Kommunikation kommt dann auch die Möglichkeit des Missverstehens: "Er kam in seine Schöpfung, doch seine Geschöpfe, die Menschen, wiesen ihn ab. Er, das Wort, wurde ein Mensch. Er lebte unter uns. Durch Mose gab Gott uns das Gesetz, in Jesus Christus aber ist uns seine Güte und Treue begegnet."


Und es gibt einen Zeugen dafür: Johannes, der Täufer.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Was ist mit den Bösen?

Wie ist das Verhältnis zwischen den Menschen und Gott unmittelbar bevor Jesus auftritt?

Hierzu wird am Ende des Leseplans 2013 das Buch Maleachi aus dem Alten Testament sowie Lukas 1,68-79 angeboten.

Gott sagt: "Ich habe mich nicht geändert - aber ihr auch nicht: Wie alle Vorfahren habt ihr euch nicht an meine Gebote gehalten. Kehrt um zu mir!" Genau das, was Johannes der Täufer und auch Jesus sagen werden.

Die Menschen sagen: "Es ist doch ganz vergeblich, dass wir Gott die Treue halten. Was haben wir davon, dass wir seine Gebote genau befolgen? Wir preisen die Menschen glücklich, die sich frech und stolz gegen den HERRN erheben! So böse sie sind, immer geht es ihnen gut. So böse sie sind, immer geht es ihnen gut. Wo bleibt er denn? Warum sorgt er nicht für Recht?"

Tja, diese Fragen können wir uns auch heute stellen. Warum sollten wir uns an die Gebote halten? Wir sehen ja, dass es denen, die nur nach ihrem eigenen Sinn und ihren eigenen Motiven eigensüchtig handeln, dass es diesen Menschen vortrefflich geht. Was haben sie denn zu befürchten? Also warum?

Gott hierzu im Buch Maleachi: "Ich komme zum Gericht und werde kurzen Prozess machen mit allen, die mich nicht ehren. An dem Tag, an dem ich eingreife, werde ich meine Treuen verschonen wie ein Vater seinen gehorsamen Sohn [der, der zuhause blieb und nicht der verlorene Sohn?!]. Dann werdet ihr wieder den Unterschied erleben! Denn es kommt der Tag, an dem mein Zorn wie loderndes Feuer brennt! Für euch Treue wird an diesem Tag die Sonne aufgehen. Sie wird euer Recht an den Tag bringen und alle Wunden heilen."

So diese Antwort. Gottes Zorn. Gerechtigkeit und Aburteilung und Verschonung. Aber das ist doch nicht die Botschaft des Neuen Testaments?! Hier wird doch von einem barmherzigen Gott gesprochen, von einem, der für ALLE kommt, vor allem für die, die den Weg verlassen haben…

Und so steht bei Lukas: "Er wollte uns retten vor unseren Feinden. Und einen starken Retter hat er uns gesandt, einen Nachkommen seines Dieners David. Unser Gott ist voll Liebe und Erbarmen, er schickt uns den Retter, das Licht, das von oben kommt. Dieses Licht leuchtet allen, die im Dunkeln sind."

Ist da ein Widerspruch? Zorn und Erbarmen. Sortiert Gott aus? Sind Johannes und Jesus Bitte und letzte Warnung Gottes? Kommt dann sein Gericht, wo dann genau das geschieht, wonach wir uns vielleicht insgeheim sehnen? Kommt dann die Abrechnung? Was geschieht mit den sogenannten Bösen? Sehen wir Adolf Hitler und Josef Stalin im Himmel? - Dies geht an den Kern der Botschaft.


Wie sehen das andere Gläubige?

Donnerstag, 9. Mai 2013

Das Markusevangelium

Wir lesen gemeinsam die Frohe Botschaft nach Markus...


Erster Abend: Markus 1

Der Beginn des Evangeliums überrascht. Die unbefleckte Empfängnis, das Kind im Stall und der Stern, der den heiligen drei Königen des Weg weist - auf all das verzichtet Markus. Hier kommt ein Mensch, der sich von Johannes taufen lässt und der von Gott auserwählt wird. Man könnte sich fragen, ob Jesus hier selbst über diese Wahl (mit)entscheidet. Oder ob er nicht vielmehr von dem (Heiligen) Geist, von einer Überzeugung, einem Vertrauen auf Gott, einem Glauben überwältigt und (an)getrieben wird. Dazu passt, dass sich dieser Mann aus Nazareth direkt nach dem Ereignis in die Wüste zurückzieht, nur bei sich ist, fernab der Zivilisation.

Dann wird Johannes der Täufer verhaftet und Jesus beginnt sein Wirken, weil er sagt, dass die von Gott bestimmte Zeit da sei. Er sagt: Ändert euer Leben und glaubt an die Gute Nachricht! Wir haben bemerkt, dass er damit die Erwartungen seiner Zuhörer natürlich weckt. Vielleicht warteten viele auf etwas Neues, den Untergang und eine neue Welt. Und dann hören sie, dass diese so nah sein soll. Kann da die Enttäuschung nicht vorprogrammiert sein?

Aber die Menschen hören seine Worte, die so anders sind, als die, die sie von den Schriftgelehrten kennen. Sie spüren: etwas ist anders, dieser Mann ist anders. Markus schreibt: In seinen Worten erkannten sie Gottes Macht. Mehr erfahren wir von Markus nicht. Keine Details der Worte und seiner Lehre. Es geht ihm um die Wirkung auf die Menschen. Und die ist sehr stark.

Unterstützt wird die Wirkung durch die Heilungen von physischen und psychischen Leiden durch Jesus. Die Menschen reagieren auch hier mit Erstaunen: Was geschieht hier? Seine Lehre ist neu. In ihr zeigt sich Gottes Macht.

Jesus wird zu einem Star, der er nicht sein will. Er zieht sich zurück, versteckt sich sogar vor den Menschen. Als die Jünger ihn finden wird klar: Es geht ihm um mehr. Er will weiter, will, dass noch viel mehr Menschen hören, was er zu sagen hat. Ahnt er das nahe Ende? Kommt daher dieses Getrieben-sein?

Zum Schluss lasen wir, wie Jesus einen Aussätzigen heilt. Neben all den Kurzberichten über Heilungen wird diese Szene ausführlich beschrieben, weil Markus hier etwas zeigen will: Jesus weiß, dass es noch so viel zu erreichen gibt, dass die Frohe Botschaft noch an so viele Ohren dringen muss, und gleichzeitig, dass er, wenn es so weiter geht, schnell die bestehenden religiösen Machthaber auf den Plan rufen wird. Daher bittet er den Mann, die von Mose vorgeschriebenen Opfer für die wiederhergestellte Reinheit zu bringen und damit den Machthabern zu demonstrieren, dass auch ihm, Jesus, die Gesetze heilig sind. Es wird nichts nutzen.

Samstag, 23. Februar 2013

1. Korinther 12,7

"Jedem von uns wird eine geistliche Gabe zum Nutzen der ganzen Gemeinde gegeben."
Diese Erkenntnis ist erleichternd für mich. Jetzt verstehe ich - einfach ausgedrückt - warum ich etwas gut und etwas nicht so gut kann. Meine Stärken und Schwächen sind von Gott so gewollt. Wir sind alle eine Ergänzung zum Ganzen. Und das Ganze ist unsere Gemeinde bzw. unser gemeinsames Dasein. Wir müssen nicht danach streben, um unsere vermeintliche Schwächen auszugleichen, um so zu sein, wie die anderen. Es gibt keine gleichen Menschen und dies ist der Plan Gottes. Wir sind das war wir sind und haben unser spezielles Teil auf der Erde zu erfüllen. Das zu erkennen und das zu erfüllen, was für den Einzelnen bestimmt ist, kann als eine Lebensaufgabe angesehen werden....

Samstag, 8. Dezember 2012


Sprichwörter 29, 25 
"Die Angst des Menschen führt ihn in die Falle. Wer auf den Herrn vertraut, ist gesichert."
Wenn ein Mensch Angst hat, dann verstrickt er sich meistens immer mehr in irgendwelche Schwierigkeiten. Er findet keine Ruhe und kann daher nicht ausgeglichen und vernünftig handeln. Wer Gott vertraut fühlt sich sicher und geborgen. Durch diese Geborgenheit hat ein Mensch einen anderen Blick auf sein Leben und die Angst hat keine Macht mehr über ihn.
Sprichwörter 29, 27
Matthäus 6, 24
"Der Übeltäter ist den Gerechten ein Gräuel. Der Rechtschaffene ist für den Frevler ein Gräuel."
Es können zwei Seiten in einem Menschen nicht kompatibel sein. Entweder bin ich mit Gott und strebe nach Erbarmung und Gerechtigkeit oder ich bin ohne Jesus und für mich ist die Rechtschaffenheit ein Gräuel.
Markus hat in seinem Evangelium das Ähnliche erwähnt: "Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den anderen lieben oder er wird zu dem einen halten und den anderen verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon."
Nur wir Menschen können hassen. Der Hass wird meistens in eine falsche Richtung angewendet. Es werden unsere Nächsten gehasst. Gott hat uns mit dieser Eigenschaft ausgestattet, damit wir die Sünde hassen und somit uns gegen sie wehren können.


Markus 8: 34-38
"Er rief in die Volksmenge und seine Junger zu sich und sagte: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis könnte ein Mensch sein Leben zurückkaufen? Denn wer sich vor dieser treulosen und sündigen Generation meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er mit den heiligen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommt."

Ich interpretiere es, wie folgt: Wir haben alle einen Kreuz zu tragen, der manchmal uns als schwer und manchmal als angemessen erscheint. Gott gibt uns keinen Kreuz, der schwerer ist als unsere Kräfte für diesen ausreichen würden. Ganz ehrlich - es ist manchmal schwer zu glauben, dass man es tragen kann und viele denken, sie zerbrechen bald. Der Gedanke daran, dass mein Kreuz meinen Kräften angemessen ist, hilft mir besser mit manchen Lebenssituationen fertig zu werden.

Wir alle waren schon mal mit Krankheiten unserer Nächsten konfrontiert oder waren ungerecht behandelt worden, oder kamen zum angestrebten Ziel nicht dann, wann wir es genau wollten. Diese Tatsachen lassen die Menschen meistens daran zweifeln, dass Gott immer noch ihnen beisteht und das Gefühl verlassen zu sein überkommt einen dann noch mehr, wenn sich "Probleme", wie in einem Schneeball zu häufen scheinen und es einem immer schwerer wird diesen Ball vor sich zu rollen. Man sucht nach einem Bergabstieg, an dem dieser Schneebal endlich runterrollen kann und man eine Erleichterung versprürt. Dieser Bergabstieg ist für mich das Evangelium.

Was macht man denn, wenn es wirklich im Leben etwas gravierendes vorkommt, dass jeder Trost nutzlos zu sein scheint?
Ich denke mir dann, mein Glaube ist noch wahrscheinlich zu schwach als, dass ich das Negative im Leben als eine Bürde und nicht als ein Segen Gottes sehe. Ein Segen Gottes liegt darin, dass ich mit schwierigen Situationen konfrotniert werde. Diese Situationen sind mir als eine Prüfung und als eine Chance zum geistigen Wachstum, zur Übung in der Gottes- und in der Nächstenliebe gegeben.

Es heißt - "nimmt dein Kreuz auf sich". Aus diesen Worten geht es schon hervor, dass wir hier auf der Erde sind, um uns zu beweisen, dass wir Gotteskinder sind. Denn "Was nützt einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und sein Leben einbüßt?" Der geistige Wachstum ist der Kern unserer Zufriedenheit auf der Erde, da wir nun hoffen können, dass wir von Gott danach nicht verleugnet werden.

"..verleugne sich selbst" - wie ist dies gemeint? Wir sollen unseren Nächsten, wie sich selbst doch lieben. Verleugnen wir dann auch unseren Nächsten?
Wir nehmen ihn so an, wie wir es uns wünschen angenommen zu werden. Wir urteilen über unsere Mitmenschen genau so, wie wir mit uns selbst urteilen würden und sind unseren Nächsten gegenüber oft geduldiger und liebevoller als zu uns selbst. Jesus hat uns dieses Verhalten an seinem eigenen Beispiel gezeigt.